Festgeldkonto der Norisbank

Die Norisbank hat ein Festgeldangebot mit Zinsgutschrift der gesamten Zinsen am Laufzeitende. Der Mindestanlagebetrag beträgt 5.000,00 EUR. Der Maximalanlagebetrag ist 100.000,00 EUR. Die Einlage auf dem Festgeldkonto ist gesichert durch den deutschen Einlagesicherungsfonds.

Das Festgeldangebot mit Zinszahlung zum Laufzeitende hat einige Nachteile. Bei bei einer jährlichen Zinszahlung erhält der Sparer jedes Jahr seinen Ertrag ausgezahlt und kann mit diesem Zinsertrag flexibel entscheiden, was er damit machen möchte.
Zudem gibt es einen steuerlichen Nachteil. Der Sparer, der die Zinsen jährlich bekommt, hat jedes Jahr den Sparerfreibetrag. Somit bleibt bei den meisten die Zinsen steuerfrei. Der Sparer mit einem Festgeldkonto, welches den gesamten Zins am Ende der Laufzeit ausschüttet, hat nur im Jahr der Ausschüttung einmal den Sparerfreibetrag. Da bei angesammelten Zinsen ein viel höherer Betrag zusammenkommt, reicht der Sparerfreibetrag in vielen Fällen nicht aus und die Zinseinnahmen sind dann regulär zu versteuern. Dieses mindert den Ertrag erheblich.

Festgeld mit Zinszahlung am Laufzeitende

Laufzeit Verzinsung Zinsen
Laufzeit 1 Jahr (12 Monate) ab 5.000,00 EUR
0,20 %
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Allgemeines zur Norisbank

Der Ursprung der Gründung der Norisbank geht bis auf den inzwischen abgewickelten Quelle-Versandhauskonzern zurück. Im Jahr 1954 wurde die Noris Kaufhilfe ins Leben gerufen, die heute als historischer Vorläufer der 1965 gegründeten Noris Kreditbank gelten. Zum Zeitpunkt der Gründung war der rechtliche Hauptsitz der Norisbank Nürnberg gewesen. Inzwischen ist das Unternehmen in die deutsche Hautstadt Berlin umgezogen. Die Umfirmierung in Norisbank erfolgte im Jahr 1969.

Die erste große Expansion gelang der Norisbank im Jahr 1984 mit der Übernahme der in Hamburg ansässigen Verbraucherbank GmbH. Bis zum Jahr 1997 gehörte die Norisbank zum Quelle-Konzern und wurde dann an die Bayerische Vereinsbank veräußert, die im gleichen Jahr für eine Fusion der Norisbank mit der 1950 ins Leben gerufenen Franken WKV Bank GmbH sorgte. 1999 verleibte sich die Norisbank die Hypo Service Bank, kurz HSB, ein und konnte damit auch das bereits bundesweit bestehende Netz an Filialen noch einmal deutlich erweitern.

Im Oktober 2003 wurde die Norisbank für die stolze Summe von 180 Millionen Euro an die DZ Bank verkauft. Doch diese behielt ihren Neuzugang gerade einmal drei Jahre und verkaufte ihn im August 2006 alle Filialen und den Namen Norisbank mit einem satten Gewinn von 120 Millionen Euro an die Deutsche Bank. Die Bank selbst firmierte um in Teambank AG Nürnberg und verlegte den rechtlichen Hauptsitz nach Berlin. Die verkauften Anteile werden von der neu ins Leben gerufenen Norisbank GmbH weiter geführt, deren rechtlicher Hauptsitz Frankfurt am Main ist.

Die Norisbank GmbH agiert als Direktbank und bietet als solche auch ein Online Girokonto an. Im Juli 2012 wurde das Filialgeschäft eingestellt. Seit der Umstrukturierung des Unternehmens im Jahr 2007 konnten bereits eine halbe Million neue Kunden gewonnen werden. Die Zugehörigkeit zum Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken sorgen dafür, dass sich die Kunden derzeit auf die vollständige Besicherung von Anlagen bis zu einer Höhe von mehr als 50 Millionen Euro verlassen können.